Dienstag, 10. november 2009

Beim Sau- und Hubertusschießen in Geisenbrunn konnte ich mich heute leicht verbessern...

Auf die Adlerscheibe (schwarz) erzielte ich respektable 105,8 Ringe und löste damit meine eigene Bestmarke in dieser Kategorie (105,4 Ringe) ab. Bei der Hubertusscheibe (grün), bei der "1. die 3 besten Serien" gewertet werden, komme ich nun auf insgesamt 315,0 Ringe.

Mit meinem Mannschaftsergebnis von 206,3 Ringe bin ich allerdings so gar nicht zufrieden. Ziel war es, die 208,0-Ring-Marke zu knacken, was angesichts der bereits erbrachten Leistungen auf die Adler- und Hubertusscheibe hätte möglich sein müssen. Dummerweise erzielte ich aber auf den beiden, für die Mannschaft relevanten Serien keine wirklich guten Zehner und musste mich letztlich mit nur 103,1 und 103,2 Ringe zufrieden geben.

Alle Ergebnisse vom Sauschießen sind tagesaktuell unter www.sg-hubertus.de/sau-09.htm zu finden. 

 

von Joachim Vogl
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Sonntag, 8. november 2009

"Präzise wie ein Uhrwerk", bezeichnete der Hallensprecher mein Vorgehen nach den ersten beiden Serien (jeweils 99 Ringe) im Bundesliga-Wettkampf gegen die SSG Dynamit Fürth. Aber nach dem 25. Schuss war für mich Schluss mit lustig... 

Aus welchen Gründen auch immer hatte ich mit dem 26. Schuss das Gefühl für die Zehn verloren. Es war, als hätte jemand bei mir einen Schalter umgelegt: Ich wusste nicht mehr, wie ich das Luftgewehr halten sollte, um die Zehn zu treffen – ein absolutes Horrorszenario. Zwar suchte ich in meiner imaginären Trickkiste nach einer Lösung für das Problem, konnte aber nichts finden, womit ich den freien Fall hätte abfedern können. So beendete ich den Wettkampf mit 95 und 96 Ringe und kam damit auf nur 389 Ringe. Natürlich nutzte mein direkter Gegner Magnus Weinberger die Gunst der Stunde und zog mit 394 Ringe an mir vorbei. 

Einziger Trost: Am Ende hat doch der "Bund" München mit 3:2 Punkten gewonnen. Damit belegen wir in der Tabelle aktuell den zweiten Platz.

 

   

Nach 25 Schüssen folgte der freie Fall ins Bodenlose.
Auswertung: Meyton Elektronik

 

Alle Ergebnisse des vierten Bundesliga-Wettkampfs der Saison 2009/2010 sind hier zu finden. 

 

von Joachim Vogl
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Samstag, 7. november 2009

Es war eine knappe Kiste: der Luftgewehr-Bundesliga-Wettkampf in Bad Dürrheim gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister Coburg. Aber wir, der "Bund" München, haben die Oberfranken mit 3:2 Punkten besiegt... 

Spannender hätte das Kräftemessen in der Salinensporthalle kaum sein können, denn nachdem zum Wettkampfende beide Mannschaften je zwei Einzelpunkte für sich verbuchen konnten, durften der amtierender Deutscher Meister mit dem Luftgewehr in der Einzelwertung, Jürgen Wallowsky (links im Bild), der 394 Ringe erzielte, für Coburg und ich (ebenfalls 394 Ringe) für den "Bund München (auf Position 4) ins Stechen...

 

   

Der Moment des Sieges: Mit einer 10,4 gewann ich (rechts) im Stechen
gegen den amtierenden Deutschen Meister Jürgen Wallowsky (9)
den Bundesliga-Wattkampf für den "Bund" München.
Foto: Werner Wabnitz 

 

Für uns Schützen ist das Stechen eine enorme Belastung, zumal der Stechschuss – wie in diesem Fall – über Sieg oder Niederlage des gesamten Teams entscheidet. Und am Ende gewinnt der Glücklichere...  

 

 

   

Auswertung: Meyton Elektronik

 

Alle Ergebnisse des dritten Bundesliga-Wettkampfs der Saison 2009/2010 sind hier zu finden. 

 

von Joachim Vogl
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Freitag, 6. november 2009

Das Vereinsschießen mit dem Luftgewehr bei der SG "Eintracht" Etterschlag war heute ein echter Kampf...

Mit 395 Ringe bin ich zwar nicht unzufrieden, aber alleine die Schießzeit von über 40 Minuten deutete darauf hin, dass mir die 40 Schuss nicht leicht gefallen find. Nach der ersten 10-Serie wurde es zunehmend schwieriger – ich konnte das Niveau einfach nicht halten und beendete die zweite Serie mit 98 Ringe. Grund zur Freude hatte ich nach der dritten Serie nur über das Ergebnis von erneut 98 Ringe, die sich aber eher wie 95 Ringe "anfühlten". Viele knappe Zehner belegten dies. Erst mit Beginn der vierten Serie, die ich dann mit 99 Ringe beendete, stabilisierte ich mich wieder.

Als Vorbereitung für den morgigen Bundesliga-Wettkampf in Bad Dürrheim gegen die SG Coburg hätte es heute kaum besser laufen können, denn hier wird mir mit Sicherheit auch keiner etwas schenken – es wird, wie immer, ein echter Kampf werden.

 

von Joachim Vogl
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Dienstag, 3. november 2009

Neben dem wöchentlichen Vereinsschießen bei der SG "Eintracht" Etterschlag nutze ich auch in diesem Jahr das Sau- und Hubertusschießen in Geisenbrunn (3. bis 14. November 2009) als anspruchsvolle Trainingseinheit für die Luftgewehr-Bundesliga...

 

 

Neben der Einlage (41 Schuss) lies ich (Start-Nr.: 15) mir heute sechs Serien Adlerscheibe (schwarz) und vier Serien Hubertusscheibe (grün) geben. Die Ausbeute kann sich durchaus sehen lassen: In beiden Kategorien erzielte ich je 105,4 Ringe als Höchstleistung. Zwar dachte ich direkt nach dem Schießen, dass ich die 106,0-Ring-Marke geknackt hätte, aber in dieser Region ist die "Luft" einfach unwahrscheinlich dünn – da kann man sich auch mal um ein paar Zehntel verschätzen.   

Alle Ergebnisse vom Sauschießen sind tagesaktuell unter www.sg-hubertus.de/sau-09.htm zu finden. 

 

von Joachim Vogl
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Freitag, 30. oktober 2009

Nach dem DSB-Pokal-Wettkampf beim "Bund" München in Allach machte ich mich auf den Weg zum Vereinsschießen bei der SG "Eintracht" Etterschlag...

Bereits "warmgeschossen", wie unser Bundesliga-Trainer Hans Riederer einst zu sagen pflegte, erzielte ich hier 397 Ringe (100/98/99/100). Aus sportlicher Sicht hätte es heute also kaum besser laufen können.

 

von Joachim Vogl
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Freitag, 30. oktober 2009

Parallel zur Bundesliga finden nun auch wieder die Vorkämpfe zum DSB-Pokal mit dem Luftgewehr statt...

So waren heute beim "Bund" München 40 Wertungsschüsse abzugeben, bei denen ich mir vier Fehler erlaubte und dafür – logischerweise – mit je einem Neuner "bestraft" wurde. Letztlich bin ich aber, auch wenn heute mehr drin gewesen wäre, mit 396 Ringe (100/98/99/99) ganz zufrieden.

 

   

Das Schussbild belegt, dass die Fehlschüsse nicht weit weg waren –
insgesamt gesehen eine souveräne Leistung.
Auswertung: Häring

 

von Joachim Vogl
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Sonntag, 25. oktober 2009

Im heutigen Bundesliga-Wettkampf gegen den SV Petersaurach (1.960 Ringe) mussten wir erste Federn lassen – der "Bund" München (1.955 Ringe) verliert denkbar knapp mit 2:3 Punkten gegen die Mannschaft aus Franken...

Die Nacht von Samstag auf Sonntag war für mich trotz der Zeitumstellung nur kurz gewesen: Aus unerklärlichen Gründen schlief ich erst so gegen 4:3o Uhr morgens ein und war dementsprechend zum zweiten Bundesliga-Wettkampf um 11:oo Uhr alles andere als fit.

Unmittelbar vor dem ‚Duell‘ herrschte eine eisige Stimmung zwischen mir und Markus Groß (im Bild rechts)...

 

   

Bei der Anmoderation:
‚David gegen Goliath‘ oder ‚Joachim gegen Markus‘.
Foto: Tatjana Deißer

 

Und beim Probeschießen, das für mich aufgrund des schlechten Haltebereichs äußerst mies verlief, war klar, dass der Einstieg in den Wettkampf kein Zuckerschlecken werden würde. Und genau so war es dann auch: Nach 95 Ringe in der Startserie hatte mein Gegner Markus Groß bereits drei Ringe Vorsprung. Zwar konnte ich mich mit 99 Ringe in der zweiten Serie steigern, war aber gegenüber Markus, der in der zweiten Serie 98 Ringe nachlegte, noch immer im Rückstand...

 

  

  

Bereits beim Probeschießen zeichnete sich ab, dass ich große Mühe hatte,
meinen Rhythmus zu finden.
Foto: Sven Körper

 

Zwischenzeitlich hatte ich den Überblick über das, was ich noch aufholen sollte, verloren. Ich sagte mir nur immerzu: "Diesen Wettkampf gewinnst du!"...

Nach meinem 35. Schuss verließ Markus mit 390 Ringe den Schießstand. Zu diesem Zeitpunkt war ich auf Kurs 391 Ringe. Jetzt brauchte ich "nur" noch fünf Zehner... Mit dem ersten der letzten fünf Schüsse erzielte ich eine 10,1. Mein 37. Schuss, eine weite 9,4, glich das Match aus. Unter großer Anspannung folgte eine 10,2, eine 10,8 und abschließend eine 10,7. Damit war das Stechen auf Position 5 perfekt.

Auch wenn die Chance beim Stechen nur 50:50 steht, war ich entschlossen, diesen einen Punkt für den "Bund" zu holen – vor allem auch deswegen, weil wir den Wettkampf gegen Petersaurach auf den Positionen 1, 2 und 4 bereits verloren hatten; jetzt ging es nur noch darum, ob mit 2:3 oder mit 1:4 Punkten.

Als Hallensprecher Bernd Pfützner das Kommando zum Stechschuss gab, nutzte ich die erst beste Gelegenheit und erzielte eine 10,3. Nur wenige Sekunden später brach der Schuss von Markus, der auf eine Neun kam. Unser Trainer Hans Riederer gratulierte mir anschließend zu diesem für die Mannschaft wichtigen Punkt mit den Worten: "Bist halt doch unser alter Stecher."

 

Alle Ergebnisse des zweiten Bundesliga-Wettkampfs der Saison 2009/2010 sind hier zu finden. 

 

von Joachim Vogl
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Samstag, 24. oktober 2009

Auftakt geglückt: Wir, der "Bund" München, gewinnen im Tennis-Center Allach den ersten Bundesliga-Wettkampf der Saison 2009/2010 mit einem Rekordergebnis von 1.976 Ringe und 5:0 Punkten gegen den SSVG Brigachtal (1.962 Ringe)... 

"Mit 398, zweimal 395 und zweimal 394 Ringen legte das Team von Trainer Johann Riederer ein unglaublich hohes Niveau bei großer mannschaftlicher Geschlossenheit vor", berichtet Harald Strier, Chefredakteur der DSZ, in der Internet-Meldung über unseren fabulösen Bundesliga-Start. Grund zum Übermut gibt es für mich allerdings nicht, da ich einerseits mit 394 Ringe (98/100/99/97) das "schwächste Glied" in unserer Mannschaft war und andererseits den einen oder anderen Ring verschenkt habe.

Letztlich ist man eigentlich nie mit der eigenen Leistung zufrieden. Selbst dann nicht, wenn man – so wie in diesem Fall – den direkten Vergleich gewinnt. Schließlich hätte man ja auch mit 400 Ringe gewinnen können. Und genau das ist es, was uns permanent antreibt: einen perfekten Wettkampf abzuliefern.  

Besonders gefreut habe ich mich aber über die Anwesenheit von Franz Graf, Chefredakteur unserer Fachzeitschriften ke KONSTRUKTION & ENGINEERING und antriebspraxis, der sich erstmals einen Luftgewehr-Bundesliga-Wettkampf angeschaut hat und sehr erstaunt darüber war, dass wir uns bei einer derartigen Geräuschkulisse konzentrieren können. 

Alle Ergebnisse des ersten Bundesliga-Wettkampfs in der Saison 2009/2010 sind hier zu finden. 

 

von Joachim Vogl
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Freitag, 23. oktober 2009

Nach dem Luftgewehr-Finale der Deutschen Meisterschaft 2009 hatte ich mir in Hochbrück von Kurt Thune eine neue Schießjacke und -hose in den neuen Standardfarben (siehe Foto) abmessen lassen. Diese Kombination ist heute, auf den Tag genau nach acht Wochen, per Post bei mir eingetroffen. Da war klar, dass ich das erste Wertungsschießen in der Saison 2009/2010 bei meinem Stammverein, der SG "Eintracht" Etterschlag, als erste Trainingseinheit in der neuen Kluft nutzen würde...

Die Knöpfe an der Thune-Jacke waren gleich angebracht und der erste positive Eindruck der neuen Kombination sollte mich nicht täuschen: Zwar bin ich mit dem Material von Kurt schon immer hervorragend "gefahren", aber so perfekt hat mir auf Anhieb noch keine Kombination gepasst wie diese. Dementsprechend musste auch das Wertungsschießen ausfallen: 396 Ringe (99/99/99/99).

Obwohl ich dieses Ergebnis "sicher" erzielte, fiel mir der Wettkampf, für den ich verhältnismäßig lange brauchte, nicht leicht. "Neue Besen kehren" zwar "gut", aber es ist eben ein Trugschluss zu glauben, dass sich Top-Resultate von ganz alleine oder ohne besondere Anstrengungen erzielen lassen. Insofern weiß ich bereits jetzt, dass der morgige Bundesliga-Wettkampf kein "Spaziergang" werden wird.    

 

   

Die neue Thune-Kombination passt auf Anhieb wie angegossen.
Foto: Walter Kagerer 

 

von Joachim Vogl
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