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17.35 bis 18.o5 Uhr: Über den winterlich verschneiten Trampelpfad nach Walchstadt und über den Waldfriedhof zurück nach Etterschlag.
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Nach 100 Ringe in der Probeserie begann ich das heutige Wertungsschießen bei meinem Stammverein, der SG "Eintracht" Etterschlag, nicht wie an den vergangenen Freitagen mit einer Neun, sondern mit einer Zehn...
So erzielte ich in der Startserie optimale 100 Ringe. Jetzt wollte ich es noch besser machen, was sich aber als Fehler herausstellte, denn in der zweiten Serie kam ich auf nur 97 Ringe (mit geschätzt dreimal 9,8). Die dritte Serie, die ich erneut mit 100 Ringe beendete, bestritt ich daher deutlich risikoreicher und viel schneller. Trotzdem achtete ich auch in dieser Situation darauf, sauber nachzuhalten. Anscheinend war das des Rätsels Lösung.
Bis zum 35. Schuss konnte ich das Tempo halten. Erst bei den letzten fünf Schüssen musste ich nochmals beißen und das eine oder andere Mal absetzen. Diese Vorgehensweise wurde mit weiteren 100 Ringe belohnt, die zu einem Gesamtergebnis von 397 Ringe führten, für die ich wiederum nur 32 Minuten benötigte.
2010 folgte ich der Einladung unseres Bürgermeisters zum Neujahrsempfang der Gemeinde Wörthsee – und das, obwohl ich im Vorjahr nur zwei nationale Titel (Deutscher Meister Mannschaft Armbrust 10 m und Deutscher Vizemeister Mannschafft Armbrust 30 m national) einfahren konnte...
Daher wunderte ich mich über die ausgebliebene Einladung zum Neujahrsempfang 2011 schon ein wenig, zumal ich 2010 deutlich mehr Titel gewinnen konnte. Wenn ich aber jetzt (als amtierender Mannschafts-Europameister mit der 10-Meter-Armbrust) auf www.woerthsee-online.de lese, dass beim Neujahrsempfang 2012 – zu dem ich erneut keine Einladung erhalten habe – vor genau einer Woche "auch Personen, die besondere sportliche Leistungen erbracht haben" geehrt wurden, komme ich mir schon ein bisschen verschaukelt vor.
Dazu ein afrikanisches Sprichwort: "Du weißt nicht, wie schwer die Last ist, die du nicht trägst."
16.25 bis 17.oo Uhr: Eigentlich hatte ich heute ja vor, deutlich früher zu Joggen, um etwas mehr von dem sonnigen, aber kalten Wintertag zu haben. Letztlich kam aber wieder etwas dazwischen, so dass ich erst zum Sonnenuntergang aufbrechen konnte...
Bereits nach ein paar Metern begegnete mir Familie Knopp, die mich auf die überdrüssigen Pfunde ansprach, wie auch am 12. Januar 2012 im Starnberger Merkur zu lesen war. Und ein paar hundert Meter weiter kamen mir die Bergschneiders und unser ehemaliger Bürgermeister Hermann Dorbath spazierengehend entgegen, die mich anfeuerten. Nicht ganz zu Unrecht, denn für den Trampelpfad, für den ich, wenn ich in Form bin, weniger als 3o Minuten benötige, benötigte ich heute immerhin 35 Minuten.
Im für mich siebten Vereinsschießen in dieser Saison bei meinem Stammverein, der SG "Eintracht" Etterschlag, erzielte ich mit dem Luftgewehr 396 Ringe (99/98/100/99)...
Für dieses Ergebnis benötigte ich etwa 40 Minuten und im Gegensatz zu meinem letzten Bundesliga-Wettkampf bringe ich hier die Diabolos noch ins Ziel – meistens jedenfalls. Nicht so beim ersten Schuss dieses Wertungsschießen, denn mit dem erzielte ich gerade noch so eine Neun.
Trotz der gestrigen Trainingsleistung, hätte ich nicht damit gerechnet, nochmals zum Einsatz zu kommen. Aber der heutige Wettkampf hat gezeigt, dass es höchste Zeit für mich wird, aufzuhören Bundesliga zu schießen...
Mit nur 387 Ringe (97/96/97/97) unterlag ich meiner Gegnerin Stephanie Obermoser (394 Ringe), Sportsoldatin aus Österreich, die für den SV Petersaurach an den Start ging, klar. Dennoch gewann der "Bund" München am Ende des Tages mit 3:2 Punkten gegen die Franken. Damit fahren wir als Tabellenführer der Süd-Gruppe (12:02 Mannschaftspunkte) zum Luftgewehr-Bundesliga-Finale, das am 4. und 5. Februar 2012 in Paderborn stattfindet)...
Joachim Vogl (links) war in seinem vermutlich letzten Luftgewehr-Bundesliga-
Wettkampf (gegen die österreichische Nationalkaderschützin
Stephanie Obermoser, rechts) chancenlos.
Foto: Viktoria Waldinger
Weitere Details (zum Beispiel über die in der dritten Serie erzielte 8,9 oder über die nach dem Wettkampf mir von Kathrin Arnold völlig zu Recht gestellte Frage "Warum tust Du Dir das eigentlich noch an?") folgen...
Alle Ergebnisse des siebten Bundesliga-Wettkampfs in der Saison 2011/12 sind hier zu finden. Weitere Informationen stehen auch auf der Website www.buli-derbund.de zur Verfügung.
Lesen Sie dazu auch folgende Meldung:
SSVG Brigachtal feiert Finalpremiere
Training: 97/100/99. Der "Bund" gewinnt in Coburg mit 5:0 Punkten gegen die SG Coburg.
Weitere Details folgen...
Alle Ergebnisse des sechsten Bundesliga-Wettkampfs in der Saison 2011/12 sind hier zu finden. Weitere Informationen stehen auch auf der Website www.buli-derbund.de zur Verfügung.
Nachdem ich körperlich im Moment deutlich weniger fit bin als schießtechnisch, hielt ich es für sinnvoller, das Sportjahr 2012 heute mit dem Lauftraining und nicht am Schießstand zu beginnen...
Keine Frage, der HNO-Eingriff und die anschließende Genesungsphase im November vergangenen Jahres haben mich zurückgeworfen. Und den Feiertagen an Weihnachten und Silvester habe ich etwa drei Kilogramm zu viel auf den Rippen zu verdanken. Um langsam wieder in Form zu kommen, lief ich heute von 17.1o bis 17.35 Uhr über die Felder Richtung Walchstadt und über den Waldfriedhof zurück nach Etterschlag. Und der Anfang war, wie immer nach längerer Abstinenz, schwer.
Beim neunten Vereinsschießen, das für mich das insgesamt sechste in dieser Saison bei meinem Stammverein, der SG "Eintracht" Etterschlag, war, erreichte ich mit dem Luftgewehr ein Ergebnis, das genau den aktuellen Schnitt spiegelt...
Für die heute erzielten 397 Ringe (99/99/100/99) benötigte ich etwa eine Dreiviertelstunde. Nur schade, dass ich den Wettkampf mit einer 9,9 beendet habe.